Evang. Kirchengemeinde Weilimdorf
Feierlicher Investiturgottesdienst von Pfarrerin Britta Angrik in der Wolfbuschkirche

Feierlicher Investiturgottesdienst von Pfarrerin Britta Angrik in der Wolfbuschkirche

Feierliche Investitur von Pfarrerin Britta Angrik in der Wolfbuschkirche, Foto GOEDE

Mit einem festlichen Gottesdienst ist Pfarrerin Britta Angrik am Sonntag, 1. Februar 2026, offiziell in ihr Amt auf der Wolfbuschpfarrstelle der Evangelischen Kirchengemeinde Weilimdorf eingeführt worden.

Feierliche Investitur von Pfarrerin Britta Angrik in der Wolfbuschkirche, Foto GOEDE

Nach acht Monaten Vakatur fand die Gemeinde in der gut besuchten Wolfbuschkirche zusammen, um ihre neue Pfarrerin willkommen zu heißen. Den Investiturgottesdienst leitete Dekanin Elke Dangelmaier-Vinçon unter Beteiligung der Pfarrer André Bohnet und Dorothea Kik. Dangelmaier-Vinçon wies darauf hin, dass in Zeiten der kleiner werdenden Gemeinden wie den Kürzungen in der Landeskirche, es keine leichte Aufgabe für Angrik sein werde: die Pfarrstelle wurde im Rahmen des „Pfarrplan 2030“ bekanntlich von 100 auf 50 Prozent reduziert. Viele Aufgaben werden reduziert werden müssen. Doch könne daraus auch Neues entstehen. Ein großer Vorteil sei, dass Pfarrerin Britta Angrik bereits seit langem in Weilimdorf wohne – und der Gemeinde angehöre.

Ein ausdrücklicher Dank galt dem Kirchengemeinderat sowie den zahlreichen ehrenamtlich Engagierten. Ihr Einsatz mache die Lebendigkeit der Gemeinde in Weilimdorf überhaupt erst möglich. Ehrenamtliches Engagement sei nicht nur eine Aufgabe, sondern auch eine Ehre, die das Wohl der Gemeinde entscheidend mitgestalte.

Feierliche Investitur von Pfarrerin Britta Angrik in der Wolfbuschkirche, Foto GOEDE

In seiner Begrüßungsrede betonte der Vorsitzende des Kirchengemeinderat, Heiner Scholz, abschließend die große Freude der Gemeinde über die Neubesetzung der Pfarrstelle. Die Zeit der Vakanz sei herausfordernd gewesen, zugleich aber habe sie gezeigt, wie tragfähig die Strukturen der noch jungen, fusionierten Kirchengemeinde seien. Mit Pfarrerin Angrik beginne nun ein neues Kapitel, das Raum für gemeinsame Projekte, neue Impulse und eine verlässliche Weiterentwicklung des Gemeindelebens eröffne.

Besonders hob Scholz die Haltung hervor, die Pfarrerin Angrik bereits in ihrer Bewerbung deutlich gemacht habe: Ehrlichkeit, realistisches Denken und der verantwortungsvolle Umgang mit vorhandenen Ressourcen. Ziel sei es, tragfähige Strukturen zu schaffen, Neues auszuprobieren und dabei darauf zu vertrauen, dass Gottes schöpferischer Geist nicht an Zahlen oder Statistiken gebunden sei. Gerade für eine wachsende und sich neu findende Gemeinde seien diese Werte von großer Bedeutung.

Ein Kunstwerk mit starker Symbolik

Feierliche Investitur von Pfarrerin Britta Angrik in der Wolfbuschkirche, Foto GOEDE

Als sichtbares Zeichen des Willkommens überreichte die Gemeinde Pfarrerin Angrik ein Kunstwerk der Weilimdorfer Künstlerin Heide Weiß. Das Motiv eines Waldes in seiner bunten Vielfalt sei bewusst gewählt worden, erläuterte Scholz, da es die Lebendigkeit und Vielschichtigkeit des Gemeindelebens widerspiegele. In der christlichen Symbolik stehe der Wald für die Gemeinschaft der Gläubigen. Jeder einzelne Baum verkörpere das Individuum und seine persönliche Beziehung zu Gott, während der Wald das Zusammenwirken vieler Einzelner abbilde. Wie ein gesunder Wald aus unterschiedlichen Baumarten, Sträuchern und Lebewesen bestehe, so lebe auch die Gemeinde von der Vielfalt der Menschen, ihrer Begabungen und Hintergründe – ein Reichtum der Schöpfung, der hier sichtbar werde. Zugleich biete der Wald Schutz und ermögliche Wachstum: Bäume stützten sich gegenseitig, teilten Nährstoffe über ihre Wurzeln und trotzten gemeinsam Stürmen. Dieses Bild lasse sich auf die Gemeinde übertragen, in der Menschen miteinander verwurzelt seien, sich gegenseitig stärkten und im Glauben wachsen könnten. Dass die Bäume im Bild nach oben, zum Licht hin, streben, symbolisiere das gemeinsame Ausrichten auf Gott – unabhängig von Alter oder Lebenssituation.

Am Ende des Gottesdienstes gab es einen gemeinsamen Ständlering in der Wolfbuschkirche mit Kaffee, Tee, Punsch und Glühwein wie leckeren süßen wie salzigen Snacks, was die Gemeinde gerne annahm und sich austauschte.

Mit der Investitur von Pfarrerin Britta Angrik setzt die evangelische Kirchengemeinde Weilimdorf ein hoffnungsvolles Zeichen für Aufbruch, Zusammenhalt und Vertrauen in die Zukunft.