Veranstaltungen nach Kategorie filtern:
Gefährlicher Reichtum: Wie Superreichtum Sozialstaat, Wirtschaft und Demokratie bedroht

Vortrag und Gespräch mit Dr. Wolfgang Kessler
am Freitag, 11.09.2026 im Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindezentrum
18 Uhr Begrüßung mit Getränken & Snacks
Beginn 18:30 Uhr
Eintritt frei
In den USA greifen die Tech-Milliardäre nach der Staatsmacht. Die zwölf reichsten Menschen der Welt haben mehr Geld als die ärmste Hälfte der Weltbevölkerung, das sind mehr als vier Milliarden Menschen.
In Deutschland besitzen rund 4500 Bürger*innen jeweils mehr als 100 Mio €, in Summe 27,3 Prozent des gesamten Geldvermögens aller Menschen im Land, Tendenz steigend.
Gleichzeitig wächst die Kluft zwischen Arm und Reich, fehlt für notwendige Staatsausgaben wie soziale Sicherung, Bildung, Gesundheit, Pflege, Infrastruktur und Klimaschutz das nötige Geld. Während die Wirtschaft kriselt, befeuert Reichtum Spekulation, treibt Börsenkurse und Preise nach oben.
Der Wirtschaftswissenschaftler Wolfgang Kessler versteht es, anschaulich anhand von praktischen Beispielen aus anderen Ländern (u.a. Schweiz) zu erklären, wie es gelingen kann, unter geschickter und angemessener Einbeziehung von Vermögen, die Gesellschaft gerechter zu gestalten und damit den Zusammenhalt in der Gesellschaft und das Vertrauen in unsere Demokratie zu stärken.
Zur Person: Wolfgang Kessler arbeitete in den 1980er Jahren beim Internationalen Währungsfonds. Er wurde Journalist und war von 1999 bis 2019 Chefredakteur der christlichen Zeitschrift Publik-Forum. Er wurde 2007 mit dem Internationalen Bremer Friedenspreis und 2021 mit dem Walter Dirks Preis ausgezeichnet. Sein aktuelles Buch heißt: „Das Ende des billigen Wohlstands“ – Wege zu einer Wirtschaft, die nicht zerstört.“
