Evang. Kirchengemeinde Weilimdorf
Veränderungen der „Gottesdienstlandschaft“

Veränderungen der „Gottesdienstlandschaft“

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Mit dem Ruhestand von Pfarrerin Kik wird die Pfarrstelle Dietrich-Bonhoeffer aufgehoben und nicht wiederbesetzt.

Die anderen Pfarrerinnen und Pfarrer werden die pfarramtlichen Aufgaben aufteilen und es wird selbstverständlich weiterhin eine/-n zuständige Pfarrer/-in für jedes Gemeindeglied in Weilimdorf geben – auch im ehemaligen Dietrich-Bonhoeffer-Seelsorgebezirk. Zu diesem Thema informieren wir Sie zudem näher bei der Gemeindeversammlung am 7. Oktober 2026 und im nächsten Gemeindebrief.

Die Reduzierung der Pfarrstellen auf dann insgesamt 2,5 Stellenanteile sowie die damit verbundene weitere Aufgabenverdichtung hat auch zur Folge, dass wir nicht mehr an jedem Ort bzw. in jeder unserer Kirchen an jedem Sonn- und Feiertag Gottesdienst feiern können. Der Gottesdienstausschuss des Kirchengemeinderats hat sich gemeinsam mit den verbleibenden Pfarrern/-innen deshalb intensiv damit beschäftigt, wie die „Gottesdienstlandschaft“ unserer Kirchengemeinde ab Herbst 2026 vor diesem Hintergrund gestaltet werden soll. 

Das Ergebnis: Es wird selbstverständlich weiterhin an jedem Sonn- und Feiertag in unserer Kirchengemeinde mindestens ein Gottesdienst stattfinden. Insgesamt feiern wir an den meisten „gewöhnlichen“ Sonntagen einen Gottesdienst um 9.30 Uhr und einen weiteren Gottesdienst in einer anderen Kirche um 11 Uhr, sodass Pfarrer/-innen und Organisten/-innen diese als „Doppeldienst“ nacheinander feiern können. Zu besonderen Anlässen oder Feiertagen feiern wir auch gemeinsameinen Gottesdienst an einem Ort, z. B. an Erntedank oder im Sommerhalbjahr monatlich im Waldheim. An einem Sonntag im Monat sind zudem Heilige Taufen im Gottesdienst möglich und wir feiern mindestens einmal im Monat das Heilige Abendmahl.

So wird insgesamt künftig in der Oswaldkirche, der Stephanuskirche und im Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindezentrum an zwei bis drei Sonntagen im Monat ein Gottesdienst stattfinden. In der Wolfbuschkirche feiern wir jedoch aufgrund der oft geringen Anzahl von Mitfeiernden künftig weniger Gottesdienste, nämlich einmal im Monat am 1. Sonntag im Monat um 9.30 Uhr sowie zu besonderen Anlässen und Feiertagen (z. B. Osternacht oder Krippenspiel an Heiligabend). Dafür findet der Gottesdienst im Greuttersaal aufgrund des großen Interesses der Gemeindemitglieder bzw. Mitfeiernden wieder nach Möglichkeit monatlich statt, allerdings künftig am 3. Sonntag im Monat um 9.30 Uhr. 

Insgesamt ist es unser aller Anliegen – Pfarrer/-innen und Kirchengemeinderat – dass wir weiterhin fröhlich und vielfältig Gottesdienste feiern und Gott loben – und dabei möglichst viele Besonderheiten der Gottesdienstlandschaft unserer Kirchengemeinde erhalten und weiterentwickeln. Wie genau das aussieht, sehen Sie jeweils auf dem aktuellen Gottesdienstplan im Gemeindebrief.

Ein besonderer Dank gilt unseren Prädikantinnen und Prädikanten und Ruhestands-Diakonen/Pfarrern. Ohne sie wären viele Gottesdienste angesichts der angespannten „Personaldecke“ bei den Pfarrern/-innen – zum Beispiel während Elternzeit, Krankheit oder Vakaturen – in den vergangenen Monaten nicht möglich gewesen. Prädikanten/-innen werden als Ehrenamtliche in längeren Kursen von der Ev. Landeskirche dazu ausgebildet, Gottesdienste zu feiern und vom Kirchenbezirk dann für sechs Jahr damit beauftragt. Wir sind sehr dankbar für die engagierten Prädikanten/-innen bei uns.

Über die Gottesdienste hinaus haben Ehrenamtliche unserer Kirchengemeinde begonnen, die landeskirchlichen Kurse als Andachtsleiter/-in zu absolvieren („EfA“ = Ehrenamtliche feiern Andacht) und bringen hier und dort gerne Andachten ein. Dieses bemerkenswerte geistliche und theologische Interesse und das damit verbundene Engagement bereichern das geistliche Leben unserer Kirchengemeinde und sind Grund zu großer Dankbarkeit und Freude.

André Bohnet, gf. Pfarrer