
Am Donnerstag, 20. November 2025, tagte die ortskirchliche Verwaltung der Evangelischen Kirchengemeinde Weilimdorf im Gemeindesaal des Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindezentrums.
Es war die letzte Sitzung im alten Kirchenjahr – und die letzte Sitzung von den am 30. November 2025 anstehenden Kirchenwahlen in der Württembergischen Landeskirche (weitere Informationen gibt es bereits HIER ONLINE).
Zu Gast an diesem Abend war Dekanin Dangelmaier-Vinçon, die zum einen über die aktuelle Situation im Dekanat Stuttgart-Zuffenhausen (zu dem Weilimdorf gehört) berichtete, sowie der Pfarrplan 2030 nochmals durchgesprochen wurde, der eine Kürzung von 41 Prozent der Pfarrstellen im Dekanat vorsieht. Die Kirchengemeinderäte gaben ihre Sorgen und Bedenken zur aktuellen Pfarrstellen-Situation der Dekanin an diesen Abend mit auf dem Weg. Überein kam man, dass in den kommenden Jahren „neue Wege beschritten“werden müssen, um die Änderungen in der Landeskirche wie auch in der Kirchengemeinde gemeinsam bewerkstelligen zu können. Für Weilimdorf wird mit der Investitur von Pfarrerin Angrik am 1. Februar 2026 in der Wolfbuschkirche die Situation im Frühjahr etwas besser, wenngleich mit dem Ausscheiden von Pfarrerin Dorothea Kik im Herbst 2026 in den Ruhestand neuerlich Herausforderungen auf Weilimdorf zukommen.
Diakonin Lisa Erhardt stellte anschließend den Rückblick 2025 und Ausblick 2026 auf die Jugendarbeit durch EJUS Weilimdorf vor – dazu gehörten bzw. gehören Highlights wie das Trainee-Wochenende, die Teilnahme am RemmiDemmi und die traditionelle „Orangenaktion“. Die Sommerfreizeit konnte leider mangels Teilnehmer*innen nicht stattfinden. Erhardt wird zum 21. Dezember 2025 in den Mutterschutz gehen. Das Gremium wünschte ihr hierzu alles Gute. Wie die Jugendarbeit während der Elternzeit von Erhardt in Weilimdorf geregelt wird, ist derzeit noch in der Organisation.
Den Kirchengemeinderäten wurde an diesem Abend der Sitzungsplan für den (neuen) Kirchengemeinderat im Jahr 2026 vorgestellt. Ebenso wurde der Opferplan für das kommende Jahr vorgestellt und verabschiedet. Als Weltmissionsprojekt für 2026 entschied sich das Gremium für das Projekt „Frauen Empowerment – mit Kleinvieh aus der Armut“ in Ghana, als Ersatzprojekt (was bei einer Überzeichnung des Projektes greift), entschieden sich die Kirchengemeinderäte für „Kinder und Jugendliche mit Behinderungen werden gefördert und integriert“ in Syrien.
Ab sofort wird auch der Gemeindebrief nur noch vier mal im Jahr erscheinen (Dezember bis Februar, März bis Mai, Juni bis August und September bis November). Nach der Wahl werden die Verantwortlichen auch neu bestimmt und regelmäßig geprüft, aber die neue Erscheinungsweise funktioniert – oder man zum Zweimonatsrhythmus zurückkehrt.
Da Weilimdorf eine „Erprobungsgemeinde“ für das neue Gesangbuch der Evang. Landeskirche ist, sind inwzischen die ersten Exemplare eingetroffen. Sie sollen erstmals zum 1. Advent testweise zum Einsatz in der Gemeinde kommen. Die Erprobung geht bis ca. Ostern 2026, eine Arbeitsgruppe wird sich um die Rückmeldungen kümmern.
Weitere Inhalte der Sitzung können nach Terminvereinbarung im Pfarramt der Oswaldkirche im öffentlichen Protokoll nachgelesen werden.
Bericht/Foto: Hans-Martin Goede
