Evang. Kirchengemeinde Weilimdorf
Bericht aus der Sitzung des Kirchengemeinderates vom 24. September 2026

Bericht aus der Sitzung des Kirchengemeinderates vom 24. September 2026

Sitzung des Kirchengemeinderates vom 24. September 2026, Foto Hans-Martin Goede

Am Donnerstag, 24. September 2026, tagte der Kirchengemeinderat der Evangelischen Kirchengemeinde Weilimdorf im Gemeindehaus der Stephanuskirche im Giebel. Die Sitzung begann mit einem geistlichen Impuls und war beschlussfähig.

Der Kirchengemeinderat hat an diesem Abend mehrere Themen aus dem Gemeindeleben behandelt – von der künftigen Nutzung einzelner Kirchengebäude bis zu einer möglichen internationalen Partnerschaft.

Für Mittwoch, den 7. Oktober 2026 um 19 Uhr, wurde die Gemeinde zu einer Gemeindeversammlung im Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindezentrum bereits im Gemeindebrief wie auf der Webseite der Gemeinde eingeladen. Auf dieser Sitzung wurden nun die Tagesordnungspunkte wie Moderation des Abends besprochen und vereinbart.

Der Kirchengemeinderat beschloss einstimmig eine Dauerregelung für Einnahmen aus Konzerten externer Künstlerinnen, Künstler und Gruppen: Künftig verbleiben 50 Prozent der Erlöse bei der Kirchengemeinde für den jeweiligen Veranstaltungsort, die übrigen 50 Prozent gehen an die Veranstalter. Es wird im Gegenzug keine Miete der Räumlichkeiten verlangt, womit kein finanzielles Risiko für externe Veranstalter mehr besteht.

Für den Zeitraum von Mai bis Oktober 2027 wurde einstimmig eine Interimsnutzung der Wolfbuschkirche durch die Neuapostolische Gemeinde Feuerbach-Weilimdorf beschlossen, da deren Kirche im kommenden Jahr saniert wird. Die Räumlichkeiten waren zuvor besichtigt worden, vereinbart wurden unter anderem eine einmalige Zahlung sowie Regelungen zu Reinigung und der Sanitärausstattung. Die eigenen Gottesdienst in der Wolfbuschkirche werden dadurch weder eingeschränkt noch verschoben, die Gottesdienste der Neuapostolische Gemeinde finden erst nach den eigenen statt.

Auch eine Anfrage der äthiopisch-orthodoxen Gemeinde zur Nutzung von Gemeinderäumen wurde diskutiert. Als mögliche Standorte wurden der Greuttersaal wie das Jakobusgemeindehaus genannt, die nun mit einer Ortsbegehung mit den Verantwortlichen gezeigt werden sollen. Im Gespräch sind eine zeitlich befristete Nutzungsvereinbarung mit einer Probezeit, die Übernahme von Energiekosten in Höhe sowie Fragen zu Reinigung, Kaution und Küchennutzung. Das Thema soll in einer der kommenden Sitzungen weiter beraten werden.

Der Kirchengemeinderat sprach sich einstimmig – nach den guten Erfahrungen im August 2026 – dafür aus, die Oswaldkirche künftig einmal wöchentlich für Besucherinnen und Besucher zu öffnen. Ein ehrenamtliches Team dafür ist bereits gefunden. Eine durchgehende Beheizung im Winter („Winterkirche“) ist vorerst nicht vorgesehen. Die Regelung soll zunächst probeweise erfolgen.

Diskutiert wurde zudem eine mögliche Gemeindepartnerschaft mit der Pfarrei Saint-Matthieu in Straßburg (Elsass). Eine Delegation aus Frankreich hatte zuvor die Oswaldkirche besucht. Angesichts des damit verbundenen personellen Aufwands entschied sich der Kirchengemeinderat jedoch mehrheitlich gegen eine feste Partnerschaft.

Ebenso thematisiert wie besprochen und zur Kenntnis genommen wurden an diesem Abend Verwaltungsfragen, zum einen die Genehmigung der Änderungen an der Geschäftsordnung der Pfarrämter durch den Oberkirchenrat, zum anderen die Strukturreform der württembergischen Landeskirche mit der geplanten Reduzierung der Prälaturen und die damit verbundene Neuordnung der Sprengel. Künftig sollen unter anderem die Räume Heilbronn-Stuttgart sowie Ulm-Reutlingen zusammengefasst werden.

Weitere Inhalte der Sitzung können nach Terminvereinbarung im Pfarramt der Oswaldkirche im öffentlichen Protokoll nachgelesen werden.

Bericht/Foto: Hans-Martin Goede