
(WH) Wenn man von Jazz in der Kirche hört, dann denken wohl viele an die Musik der schwarzen Sklaven in New Orleans in den frühen 1920er Jahren, wo auch die ersten Jazz-Aufnahmen entstanden sind. Bekannt auch als Dixieland-Jazz.

Doch um Jazz in guter Atmosphäre genießen zu können, muss man nicht nach New Orleans fahren. Auch nicht in irgendwelche Konzerthallen. Jazz aus jeder Epoche und jeden Stils gibt es seit 2014 bei Detlef Jensens Jazz-Konzerten in der Stephanus-Kirche in Giebel, unter den Jazz-Freunden bekannt als „Jazz bei Stephanus“.
Ob Dixieland, Swing, Bepop, Rock-, Cool- oder Westcoast-Jazz, Detlef Jensens Gast-Bands bieten für jeden Geschmack etwas. Und wen die vielen männlichen Jazzer stören, für den bietet z. B. die „Regina Büchner Combination“ Jazz, von Frauen komponiert und von Frauen gespielt.

Seit 2014 spielten bei „Jazz bei Stephanus“ genau 50 Jazz-Bands. Und jede hatte ihren eigenen Stil. Die Stephanus-Kirche ist dank Detlef Jensen zum Treffpunkt der besten Jazzer geworden.
Doch Detlefs Jazz-Aktivitäten haben schon früher begonnen. Schon in seiner Zeit als Lehrer am Solitude-Gymnasium hat er Bands in die Schule eingeladen und gründete dort eine Saxophon-Schüler-Band mit dem Namen „Solitude Saxophon Ensemble“ (SSE). Vielen ist aus dieser Zeit noch Detlefs Band „Fidgety Feet“ bekannt.

Doch ohne den unermüdlichen Einsatz von Detlef Jensen und seiner Frau Anemone wär das alles nicht möglich. Ein Dank auch der Kirchenleitung, die die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt.
Die nächste Vorstellung findet am 20. November 2026 im Gemeindehaus der Stephanuskirche in der Giebelstraße 30 mit der Band „Blue Infinity“ statt.
Wolfgang Hägele
